Verband für artgerechte Schneckenzucht Deutschland e.V.
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Schneckenzucht in Deutschland

Im Jahre 2003 wurde nach langer Zeit die erste Schneckenzuchtanlage in Deutschland aufgebaut. Bislang gibt es in Deutschland ca. 30 Zuchtanlagen; weitere sind in Planung.


Weinbergschnecken wurden seit prähistorischer Zeit gesammelt und gegessen. So auch in Deutschland. Durch unkontrolliertes Absammeln wurden die natürlichen Bestände auf ein Minimum reduziert, so dass das Absammeln der Weinbergschnecken aus Gründen des Artenschutzes verboten wurde.


Seit dieser Zeit wurde der Bedarf an Schnecken in Deutschland durch importierte konservierte Ware aus dem Ausland gedeckt.

 

Die Weinbergschnecke wurde bereits im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert häufig von Mönchen in den damaligen Klostergärten gehalten. Die Bibel definiert die Schnecke weder als Fleisch noch als Fisch. Deshalb durfte sie auch in der Fastenzeit verspeist werden.

Auch im Süden Deutschlands (im Lautertal) gab es sog. Schneckengärten. Die Schneckenbauern fuhren ihre eingedeckelten Schnecken im Winter über die Donau nach Wien, um sie dort auf dem Markt zu verkaufen.


Rein kommerzielle Schneckenzuchten gab es in Deutschland bislang nicht. Wir wollen diesen in Deutschland neu belebten landwirtschaftlichen Betriebszweig unterstützen und erhalten, aber auch gleichermaßen darauf achten, dass die Delikatesse Weinbergschnecke nicht zu einem billigen Massenprodukt wird.

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